AGB

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)
für Live-Online-Kurse und Fortbildungen

Stand: 24. August 2026

§ 1 – Anbieterin und Geltungsbereich

(1) Anbieterin und Vertragspartnerin ist:

Hygiene · Qualität · Bildung – Julia Wlaschenek
Einzelunternehmen
E-Mail: jwlaschenek@gmail.com
Vollständige Anschrift und weitere Kontaktdaten: siehe Impressum

(2) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche von der Anbieterin angebotenen Live-Online-Kurse, Fortbildungen, Qualifizierungen, Fortbildungsreihen, Gesamtbuchungen und einzeln buchbaren Module.

(3) Die AGB gelten sowohl gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmen, Einrichtungen und sonstigen Organisationen.

(4) Individuelle schriftliche Vereinbarungen und die Angaben in der jeweiligen Buchungsbestätigung haben Vorrang vor diesen AGB.

§ 2 – Leistungsangebot

(1) Inhalt, Umfang, Termine, Unterrichtszeiten, Anzahl der Unterrichtseinheiten, Teilnahmevoraussetzungen und Gesamtpreis ergeben sich aus der jeweiligen Kursbeschreibung und der schriftlichen Buchungsbestätigung.

(2) Soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, finden alle Veranstaltungen live und synchron über Zoom statt. Es handelt sich nicht um aufgezeichnete Selbstlernkurse.

(3) Eine bestimmte behördliche, landesrechtliche oder institutionelle Anerkennung ist nur Bestandteil des Vertrags, wenn sie in der jeweiligen Kursbeschreibung oder Buchungsbestätigung ausdrücklich zugesichert wurde.

(4) Die Anbieterin schuldet die ordnungsgemäße Durchführung der gebuchten Veranstaltung, nicht jedoch einen bestimmten persönlichen, beruflichen oder wirtschaftlichen Erfolg.

§ 3 – Anmeldung und Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Kurse auf der Website stellt noch kein verbindliches Vertragsangebot der Anbieterin dar.

(2) Durch das Absenden des vollständig ausgefüllten Anmeldeformulars über die Schaltfläche „Zahlungspflichtig anmelden“ gibt die buchende Person ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines kostenpflichtigen Vertrags über den angegebenen Kurs, Termin und Gesamtpreis ab.

(3) Eine automatisch versandte Eingangsbestätigung bestätigt lediglich den Eingang der Anmeldung. Sie stellt noch keine Annahme des Angebots dar.

(4) Der Vertrag kommt erst mit der ausdrücklichen schriftlichen Buchungsbestätigung der Anbieterin per E-Mail zustande.

(5) Die Teilnahmeplätze werden nach Verfügbarkeit vergeben. Besteht keine ausreichende Verfügbarkeit, wird die Anmeldung nicht angenommen und es kommt kein Vertrag zustande.

(6) Bei der Anmeldung mehrerer teilnehmender Personen wird der Vertrag mit der buchenden Person beziehungsweise dem angegebenen Unternehmen oder der angegebenen Einrichtung geschlossen. Die buchende Person ist dafür verantwortlich, den Teilnehmenden die für sie geltenden Kursinformationen mitzuteilen.

§ 4 – Preise und Zahlung

(1) Es gilt der bei der Anmeldung angegebene und in der Buchungsbestätigung ausgewiesene Gesamtpreis.

(2) Alle genannten Preise sind Endpreise. Aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

(3) Die Rechnung wird mit oder nach der Buchungsbestätigung per E-Mail übermittelt. Soweit auf der Rechnung nichts Abweichendes angegeben ist, ist der Rechnungsbetrag innerhalb von sieben Kalendertagen nach Rechnungserhalt, spätestens jedoch vor dem ersten gebuchten Kurstermin, ohne Abzug zu zahlen.

(4) Bei sehr kurzfristigen Buchungen ist der Rechnungsbetrag entsprechend der Zahlungsangabe auf der Rechnung unverzüglich fällig.

(5) Bei Buchungen für mehrere Personen wird der Gesamtpreis anhand der angegebenen Personenzahl berechnet, sofern nicht ausdrücklich ein abweichender Paketpreis vereinbart wurde.

§ 5 – Technische Voraussetzungen und Zugangsdaten

(1) Die teilnehmenden Personen benötigen ein internetfähiges Endgerät, eine ausreichend stabile Internetverbindung sowie eine funktionierende Audioausgabe und ein Mikrofon. Eine Kamera kann abhängig von der Veranstaltung erforderlich sein.

(2) Die Zugangsdaten zum Live-Online-Kurs werden rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn an die angegebene E-Mail-Adresse versandt. Sie dürfen nicht an nicht angemeldete Personen weitergegeben werden.

(3) Die Teilnehmenden sind dafür verantwortlich, die technischen Voraussetzungen vor Kursbeginn zu prüfen.

(4) Technische Probleme, die ausschließlich im Verantwortungsbereich der teilnehmenden Person liegen, begründen keinen Anspruch auf Erstattung der Teilnahmegebühr.

(5) Kann eine Veranstaltung wegen einer von der Anbieterin zu vertretenden technischen Störung nicht oder nicht vollständig durchgeführt werden, wird die betroffene Leistung nachgeholt oder anteilig erstattet.

§ 6 – Teilnahme und Teilnahmebescheinigung

(1) Die Teilnehmenden müssen sich rechtzeitig und mit ihrem vollständigen Namen in die Online-Veranstaltung einwählen, damit die Teilnahme dokumentiert werden kann.

(2) Eine Teilnahmebescheinigung oder ein Zertifikat wird nur ausgestellt, wenn die in der Kursbeschreibung genannten Teilnahmevoraussetzungen und erforderlichen Anwesenheitszeiten erfüllt wurden.

(3) Versäumte Unterrichtseinheiten begründen keinen automatischen Anspruch auf einen kostenlosen Ersatztermin. Eine Nachholmöglichkeit kann individuell vereinbart werden, sofern entsprechende Kapazitäten vorhanden sind.

(4) Bei erheblichen oder wiederholten Störungen des Unterrichts, unzulässigen Aufzeichnungen oder einem unangemessenen Verhalten kann eine teilnehmende Person nach vorheriger Ermahnung von der Veranstaltung ausgeschlossen werden.

§ 7 – Stornierung durch die buchende Person

(1) Das gesetzliche Widerrufsrecht von Verbraucherinnen und Verbrauchern bleibt von den folgenden Stornierungsregelungen unberührt.

(2) Stornierungen müssen mindestens in Textform, beispielsweise per E-Mail, erklärt werden. Maßgeblich ist der Eingang der Erklärung bei der Anbieterin.

(3) Für Stornierungen gelten folgende Regelungen:

Bis einschließlich 14 Kalendertage vor dem ersten gebuchten Kurstermin: kostenfreie Stornierung.

13 bis 7 Kalendertage vor dem ersten gebuchten Kurstermin: 50 Prozent des vereinbarten Gesamtpreises.

Ab 6 Kalendertagen vor dem ersten gebuchten Kurstermin, nach Kursbeginn oder bei Nichterscheinen: 100 Prozent des vereinbarten Gesamtpreises.

(4) Der buchenden Person bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

(5) Eine geeignete Ersatzperson kann nach vorheriger Mitteilung und Zustimmung der Anbieterin kostenfrei benannt werden, sofern die Ersatzperson die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt.

§ 8 – Änderungen und Absage durch die Anbieterin

(1) Die Anbieterin ist berechtigt, notwendige und für die Teilnehmenden zumutbare Änderungen hinsichtlich des Unterrichtsablaufs, der Reihenfolge einzelner Inhalte oder der eingesetzten Lehrperson vorzunehmen, sofern der Gesamtcharakter der Veranstaltung nicht wesentlich verändert wird.

(2) Muss eine Veranstaltung wegen Krankheit, höherer Gewalt, erheblicher technischer Probleme oder anderer nicht vorhersehbarer Umstände abgesagt werden, informiert die Anbieterin die buchenden Personen unverzüglich.

(3) Wird eine erforderliche Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann die Veranstaltung spätestens fünf Kalendertage vor dem vorgesehenen Beginn abgesagt werden.

(4) Bei einer Absage kann die buchende Person zwischen der Umbuchung auf einen angebotenen Ersatztermin und der Erstattung bereits gezahlter Teilnahmegebühren wählen.

(5) Weitergehende Ansprüche bestehen nur nach Maßgabe der Haftungsregelungen dieser AGB.

§ 9 – Widerrufsrecht für Verbraucherinnen und Verbraucher

(1) Verbraucherinnen und Verbraucher haben bei einem im Fernabsatz geschlossenen Vertrag grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss.

(2) Einzelheiten zur Ausübung des Widerrufsrechts ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung und dem Muster-Widerrufsformular, die vor Abgabe der Anmeldung auf der Website zugänglich sind.

(3) Soll ein gebuchter Kurs auf ausdrücklichen Wunsch der Verbraucherin oder des Verbrauchers bereits vor Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist beginnen, beginnt die Anbieterin mit der Leistungserbringung erst nach einer entsprechenden ausdrücklichen Erklärung.

(4) Allein durch den Beginn der Veranstaltung erlischt das Widerrufsrecht noch nicht. Das Widerrufsrecht erlischt erst bei vollständiger Erbringung der gebuchten Dienstleistung, wenn die Verbraucherin oder der Verbraucher vor Beginn ausdrücklich verlangt hat, dass die Anbieterin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, und gleichzeitig bestätigt hat, davon Kenntnis zu haben, dass das Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung erlischt.

(5) Wird der Vertrag nach dem verlangten vorzeitigen Beginn der Leistung, aber vor vollständiger Vertragserfüllung wirksam widerrufen, kann für die bis zum Widerruf bereits erbrachten Leistungen ein angemessener anteiliger Wertersatz geschuldet sein, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

(6) Unternehmen, Einrichtungen und Personen, die den Vertrag überwiegend zu ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit abschließen, steht kein gesetzliches Verbraucherwiderrufsrecht zu.

§ 10 – Kursunterlagen, Urheberrecht und Aufzeichnungen

(1) Sämtliche von der Anbieterin bereitgestellten Präsentationen, Arbeitsblätter, Skripte, Vorlagen und sonstigen Kursunterlagen sind urheberrechtlich geschützt.

(2) Die Unterlagen dürfen ausschließlich von den angemeldeten Teilnehmenden für eigene Lern- und Arbeitszwecke verwendet werden.

(3) Eine Weitergabe, Veröffentlichung, Vervielfältigung, Bearbeitung, öffentliche Zugänglichmachung oder kommerzielle Nutzung ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet.

(4) Bild-, Ton-, Bildschirm- oder Videoaufzeichnungen der Online-Veranstaltungen sind nicht gestattet, sofern nicht vorher ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

§ 11 – Haftung

(1) Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit sowie in den gesetzlich zwingend vorgeschriebenen Fällen.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen und bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Vertragsparteien regelmäßig vertrauen dürfen.

(3) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.

(4) Die in den Kursen vermittelten Inhalte ersetzen keine individuelle medizinische, rechtliche oder behördliche Beratung. Die praktische Umsetzung der vermittelten Inhalte erfolgt in eigener fachlicher Verantwortung.

§ 12 – Datenschutz

Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. Weitere Informationen enthält die auf der Website veröffentlichte Datenschutzerklärung.

§ 13 – Verbraucherstreitbeilegung

Die Anbieterin ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 14 – Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch keine zwingenden Schutzvorschriften des Staates eingeschränkt werden, in dem die Verbraucherin oder der Verbraucher ihren beziehungsweise seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

(2) Ist die buchende Person Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder besitzt sie keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, gelten die gesetzlichen Regelungen zum Gerichtsstand.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.

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